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Friedrich Rueckert   Geschichte der Schule   

 Ihr wollt mehr über den Mann erfahren, dessen Namen unsere Schule trägt?

Oder wollt ihr wissen, seit wann es unsere Schule gibt?

Dann seid ihr hier genau richtig.

Hier schon mal ein paar Gedichte von ihm, zusammengetragen von:

Bastian Klug Kl:3b

Wenn du willst im Menschenherzen

Wenn du willst im Menschenherzen

Alle Saiten rühren an,
Stimme zu den Ton der Schmerzen,
Nicht den Klang der Freude an.


Mancher ist wohl, der erfahren
Hat auf Erden seine Lust,
Keiner, der nicht still bewahren
Wird ein Weh in seiner Brust.

von Friedrich Rückert

 

                                                                                                                                                         

                          

Spruch:

Verschieb nicht, was du heut' besorgen sollst,
auf morgen; denn morgen findet sich
Neues zu besorgen.

 

 

 

Abendstille

Die Schwalbe schwingt zum Abendliede
Sich auf das Stänglein unterm Dach,
Im Feld und in der Stadt ist Friede,
Fried' ist im Haus und im Gemach.

                                                     Ein Schimmer fällt vom Abendrote
                                                               leis in die stille Straß' herein
Und vorm Entschlafen sagt der Bote
Es werd' ein schöner Morgen sein.

 


 

Spruch:

Was man nicht kann hassen
und noch weniger lassen,
o Herz!
da ist kein Mittel geblieben,
als es von ganzer Seele zu lieben.

O brich den Faden nicht
der Freundschaft rasch entzwei.
Wird er auch neu geknüpft,
ein Knoten bleibt dabei.

Wenn der Freund dich kränkt,
verzeih's ihm und versteh:
Es ist ihm selbst nicht wohl,
sonst tät er dir weh.

 

Licht

Nun ist das Licht im Steigen,
Es geht ins neue Jahr.
Laß deinen Muth nicht neigen,
Es bleibt nicht wie es war.
So schwer zu seyn, ist eigen
Dem Anfang immerdar,
Am Ende wird sichs zeigen,
Wozu das Ganze war.
Nicht zage gleich den Feigen
Und klag' in der Gefahr!
Schwing auf zum Sonnenreigen
Dich schweigend wie der Aar!
Und wenn du kannst nicht schweigen,
So klage schön und klar!        

 

Spruch

Wenn es dir übel geht,
nimm es für gut nur immer,
denn wenn du's übel nimmst,
so wird es nur noch schlimmer.
                                                  
Und tut ein Freund dir weh,
verzeih's ihm und versteh,
es ist ihm selbst nicht wohl,
sonst tät er dir nicht weh.
                                                 
Doch wenn dich Liebe kränkt,
Sei dir's zu Lieb' ein Sporn,
dass du die Rose hast,
das fühlst du auch am Dorn.

 

Ach, mit euerm frohen Lachen

Ach, mit euerm frohen Lachen
könnet ihr mich weinen machen,
weinen nicht zum Scherz.

Wenn ich so euch lachen sah,
lachte mir das Mutterherz,
und die Thränen traten nah,
aber Thränen nicht aus Schmerz.
Ach, mit euerm frohen Lachen
könnet ihr mich weinen machen,
weinen nicht zum Scherz.

Als ich eure
Augen sah
brechen unter Todesschmerz,
saget mir, wie es geschah,
dass nicht brach mein Mutterherz!
Ach, mit euerm frohen Lachen
könnet ihr mich weinen machen,
weinen nicht zum Scherz.

Wenn ich seitdem aufwerts sah,
wo euch sucht das Mutterherz,
lächelt ihr mir fern und nah,
Lebenswonn’ aus Todesschmerz.
Ach, mit euerm frohen Lachen
könnet ihr mich weinen machen,
weinen nicht zum Scherz.

 

 

Vom Büblein, das überall hat mitgenommen sein wollen

Denk an! Das Büblein ist einmal
spazieren gegangen im Wiesenthal;
Da wird’s müde' gar sehr
und sagt': "Ich kann nicht mehr;
Wenn nur was käme
und mich mitnähme!"


Da ist das Bächlein geflossen kommen
und hat's Blümlein mitgenommen;
Das Bümlein hat sich aufs Bächlein gesetzt
und hat gesagt. "So gefällt mir's jetzt."


Aber was meinst du? Das Bächlein war kalt,
das hat das Büblein gespürt gar bald;
Es hat's gefroren gar sehr,
es sagt': "Ich kann nicht mehr;
Wenn nur was käme
und mich mitnähme!"


Da ist das Schifflein geschwommen kommen
und hat's Büblein mitgenommen;
Das Büblein hat sich aufs Schifflein gesetzt
und hat gesagt: "Da gefällt mir's jetzt."


Aber siehst du? Das Schifflein war schmal,
das Büblein denkt; da fall' ich einmal;
Da fürchtet es sich gar sehr
und sagt': "Ich mag nicht mehr;
Wenn nur was käme
Und mich mitnähme!"

 

 
Da ist die Schnecke gekrochen gekommen 
und hat’s Büblein mitgenommen:
Das Büblein hat sich ins Schneckenhäuslein gesetzt
und hat gesagt: „Da gefällt mir’s jetzt.“


Aber denk! Die Schnecke war kein Gaul,
sie war im Kriechen gar zu faul;
Dem Büblein ging's langsam zu sehr;
Es sagt': "Ich mag nicht mehr;
wenn nur was käme
und mich mitnähme!"

Da ist der Reiter geritten gekommen,
der hat's Büblein mitgenommen;
Das Büblein hat sich hinten auf's Pferd gesetzt
und hat gesagt: "So gefällt mir's jetzt!"  

 

Aber gib acht! Das ging wie der Wind!
Es ging dem Büblein gar zu geschwind.

Es hopft darauf hin und her
und schreit:
"Ich kann nicht mehr;
Wenn nur was käme
und mich mitnähme!"
                                                            
                                                             


Da ist ein Baum ihm in's Haar gekommen,
Und hat das Büblein mitgenommen;   
Er hat's gehängt an einem Ast gar hoch,
dort hängt das Büblein und zappelt noch.

 

 

Quelle: Wikipedia



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